zyklus //
Mittwoch 30.11.2011 21.00 Uhr Dauer ca. 15 min
Baustelle des Gemeindezentrums mit Synagoge am Weinhof in Ulm
„Zyklus“ ist der Titel einer sich über ein Jahr erstreckenden Reihe, die ab September 2011 jeden Monat an einem anderen öffentlichen Ort eine visuelle und akustische Bildinszenierung bietet. Die Performances lassen sich von dem spezifischen Charakter des Ortes inspirieren - sei es ein innerstädtisches Gewässer, eine Hausfassade, ein Platz oder eine Parkanlage.
„Zyklus 3“ findet auf einer Baustelle statt: der Platz, an dem das neue Ulmer Gemeindezentrum mit Synagoge entsteht und unmittelbar neben dem Ort, wo die alte, von den Nazis zerstörte Synagoge stand.
Neues entsteht aus dunklem Vergangenen. Hingabe: heller Schein in die Tiefe unserer Seelen.
Solist: Joo Kraus, Trompete
Leuchtschrift: Firma Kaufmann
Publikation: Martina Strilic
Support: Kaike Friedrichsen, Sybille Gänßlen- Zeit,
Heiko Mozer, Elke Schenkel, Harald Öhl
Idee und Regie: Susanne Maier
Unterstützt von der israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs,
Audio Express und der Sparkasse Ulm, Dank an Ulf Kaufmann
„Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!“, zitiert die Erinnerung im Kopf. Einen Prinzen sehen die Augen zwar nicht, einen Turm ebenso wenig, aber das innere Bild, das der Anblick weckt, rückt die Szene doch ins Märchen: drei Frauen an Fenstern hoch über einem Mann, der selbst die Hauswand hochzurennen versucht (mit artistischen Höchstleistungen: Aron Keleta), um den begehrten weiblichen Körpern nahezukommen, während lange Stoffbahnen wie ein Teil der – stilvoll vergangenen Jahrhunderten entlehnten – Kleider bis zur Ebene des Mannes reichen...
Den ganzen Artikel gibt es hier:
http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Und-ewig-lockt-Rapunzel-id17316181.html